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Match Recap 29. Oktober 2026

2:0 gegen MSV 1903 Ludwigshafen – 11 ist nur ’ne Zahl

2:0 gegen den MSV 1903 Ludwigshafen – in einer extrem harten und emotionalen Partie zeigte der ASV Edigheim erneut Charakter. 55 Minuten in Unterzahl, zwei Spieler mussten angeschlagen vom Platz und trotzdem blieb die Mannschaft geschlossen. Jeder überzeugte, auch TW Berker Yüzüak bei seinem ersten Einsatz. 11 ist nur ’ne Zahl.

2:0 gegen MSV 1903 Ludwigshafen – 11 ist nur ’ne Zahl
2:0 gegen MSV 1903 Ludwigshafen – 11 ist nur ’ne Zahl

2:0 gegen MSV 1903 Ludwigshafen – 11 ist nur ’ne Zahl

Was für ein Spiel. In einer extrem hart geführten und emotionalen Partie gewinnt der ASV Edigheim zuhause mit 2:0 gegen den MSV 1903 Ludwigshafen. Von Beginn an war klar, dass dieses Spiel nicht nur fußballerisch entschieden werden würde. Viele Zweikämpfe, viel Härte und immer wieder Situationen, in denen beide Mannschaften gefordert waren, einen kühlen Kopf zu bewahren.

Wir gingen mit einer klaren Strategie in die Partie und versuchten, den Gegner durch einige überraschende Positionswechsel vor neue Aufgaben zu stellen. Die Mannschaft nahm den Plan an, setzte die Vorgaben geschlossen um und zeigte von Beginn an, dass heute jeder bereit war, Verantwortung zu übernehmen.

Dann mussten wir erneut lange in Unterzahl spielen. 55 Minuten mit einem Mann weniger – eine Situation, in die wir uns in Zukunft nicht immer wieder selbst bringen dürfen. Trotzdem zeigte die Mannschaft genau in dieser Phase ihre größte Stärke. Sie rückte enger zusammen, jeder lief für den anderen und jeder übernahm zusätzliche Wege. Genau dadurch konnten wir auch in Unterzahl stabil bleiben und weiter an unserem Spiel festhalten.

An diesem Tag kann man keinen einzelnen Feldspieler herausheben. Jeder hat überzeugt und seinen Teil zu diesem Sieg beigetragen. Besonders erwähnenswert war dennoch der erste Einsatz von Torhüter Berker Yüzüak. Bei seinem Debüt war er in wichtigen Momenten da, strahlte Sicherheit aus und hatte mit seinen Aktionen einen entscheidenden Anteil daran, dass hinten die Null stehen blieb.

Die Härte der Partie ging allerdings nicht spurlos an uns vorbei. Zwei Spieler mussten angeschlagen vom Platz beziehungsweise konnten nur eingeschränkt weitermachen. Wie schwerwiegend die Blessuren tatsächlich sind, wird sich erst noch zeigen. Umso bemerkenswerter war, wie geschlossen die Mannschaft trotzdem bis zum Ende auftrat.

Gerade solche Spiele zeigen aber auch, woran wir weiter arbeiten müssen. Härte und Emotionen gehören zum Fußball, unnötige Karten, Zeitstrafen und überhitzte Reaktionen dagegen nicht. Wir dürfen uns nicht immer wieder selbst schwächen und müssen lernen, Provokationen nicht anzunehmen. Die beste Antwort gibt man auf dem Platz – mit Leistung, Einsatz, Toren und dem Ergebnis.

Beim Stand von 2:0 verließ der Gegner in der 80. Minute den Platz und verweigerte die Fortsetzung der Partie, weil man mit verschiedenen Entscheidungen des Schiedsrichters nicht einverstanden war. Am Ende wirkte es allerdings eher wie der Frust über den Spielverlauf, denn bis zu diesem Zeitpunkt hatte sich unsere Mannschaft den Vorsprung durch eine geschlossene, disziplinierte und taktisch starke Leistung erarbeitet.

Dieser Sieg zeigt erneut, welches Potenzial in dieser Mannschaft steckt, wenn jeder bereit ist, für den Nebenmann zu arbeiten. Gleichzeitig müssen wir die richtigen Lehren daraus ziehen. Wir können nicht jedes Spiel über lange Phasen in Unterzahl bestreiten und darauf vertrauen, dass die Mannschaft es immer wieder auffängt.

2:0 gewonnen, 55 Minuten in Unterzahl, ein starkes Torwartdebüt und vor allem eine Mannschaft, die geschlossen aufgetreten ist. Heute hat sich wieder einmal gezeigt: 11 ist nur ’ne Zahl.

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